Urban INDEX Institut | Wolfgang Christ: KONSUMKULTUR und RAUMSTRUKTUR
Unser Denken und Handeln ist auf Stadtqualität ausgerichtet. Der Maßstab ist das Stadtquartier: es ist die Brücke zwischen Standort und Stadt, Lage und Gegend, Investment und Gemeinwohl. Mit der von uns entwickelten Methodik der Indikatoren basierten Beratung, Planung und Gestaltung finden wir zukunftssichere Antworten auf die Fragen aktueller Projekt- und Stadtentwicklung. Ein Beirat hervorragender Persönlichkeiten, u.a. Wolfgang Christ und Thomas Sieverts, unterstützt uns dabei mit kritischer Sympathie.
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Wolfgang Christ

Konsumkultur und Raumstruktur

Aktuelle Entwicklungen in den USA und Großbritannien

 

Die Digitalisierung der Informations- und Kommunikations-kultur trifft in Europa und den USA auf die Renaissance traditioneller Stadttypologien. Doch zugleich ist die darin historisch eng verflochtene Handelskultur dabei, ihre topologische Bindung zugunsten virtueller Räume aufzugeben.

Die aktuelle Entwicklung in den USA und in Großbritannien lässt diametral entgegengesetzte Perspektiven für die Zukunft urbaner Zentren erkennen: In Amerika partizipiert die Handels- und Immobilienwirtschaft aktiv an der „Stadtwende“ durch eine Rückorientierung auf die Straße

als Mobilitäts-, Aufenthalts- und Kommunikationsmedium. Die Städte revidieren die Planungskultur zugunsten funktionaler Integration und formbasierter Raumqualität. In Großbritannien haben „Stadt-Center-Projekte“ im Zuge der „UrbanRenaissance-Strategie“ der 1990er-Jahre zu vorbildlichen neuen Innenstadtquartieren geführt.

Doch die weltweit avancierte Online-Handelsindustrie ist dabei, tendenziell 50% des Handelsumsatzes auf sich zu vereinen. Der Tod der Highstreet ist eine realistische Annahme. Die Mitte von Stadt und Gesellschaft muss neu konfiguriert werden.

Erschienen in

Shoppen - in der City?, IzR 1.2014
im April 2014

Herausgeber

BBSR im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Weitere Informationen

www.bbsr.de

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